Unternehmen / Chronik

Im Jahre 1949 gründete Franz Drott, der Großvater des heutigen Geschäftsführers Rainer Drott, ein Sägewerk, in dem zunächst 3 Mitarbeiter eine Beschäftigung fanden. Da die Betriebsstätte in der Scheune bald zu klein war, entstand im Jahre 1952 auf der Wiese oberhalb des Wohnhauses ein neues Sägewerk. Wurde anfangs nur für die örtlichen Bauern Holz geschnitten, so hatte man in den letzten Jahren Geschäftsbeziehungen bis ins Ruhrgebiet geknüpft.

Doch schon 1956 wurde die gesamte Anlage durch einen Brand in Schutt und Asche gelegt und musste an gleicher Stelle wieder aufgebaut werden.

Für das Holzsägen gab es nur kargen Lohn. Deshalb suchte Franz Drott nach einem anderen Betätigungsfeld. Dieses bot sich, als in der Landwirtschaft Grünfuttersilos fehlten. So wurde 1958 eine Vierseitenhobelmaschine mit schwenkbaren Fräsern gekauft. Die Siloumreifung wurde vom Dorfschmied gefertigt.

Schon nach kurzer Zeit musste die Siloproduktion hochgefahren werden. Die Arbeitsabläufe wurden optimiert und eine Schlosserei wurde angegliedert. Nun konnte man die Siloumreifung selber herstellen. In den Jahren von 1958 bis 1970 konnten mehrere Tausend Holzsilos in Fassbauweise errichtet werden.

Mit dem Ende der Holzsilo-Zeit um 1970 fanden wir eine neue Basis für unser Unternehmen. Zusammen mit der Hessischen Landgesellschaft wurde 1970 der erste Holzstall geplant, konzipiert und 1971 der erste Stallfertigbau an Herrn Dörr in Burggräferode übergeben.

Dieser Entscheidung, nun Fertigställe zu bauen, war es zu verdanken, dass das Unternehmen Drott, auch in den nächsten Generationen weiterhin im Familienbesitz, eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung erleben konnte.

Der Aufschwung machte eine ständige Expansion notwendig. So wurde 1980 eine Hobel- und Montagehalle gebaut und nach dem Kauf mehrerer Nachbargrundstücke entstand zwischen 1985 und 1990 eine Zimmerhalle und zwei große Trockenhallen.

1993 konnte ein zweites Hobelwerk mit vollautomatischer Hobel- und Stapelanlage in Betrieb genommen werden. 1994 bis 1995 wurde das Hauptgebäude, in dem die Schreinerei, Schlosserei, Heizwerk, Büro- und Sozialräume untergebracht sind, neu errichtet.

Am 15. Mai 2009 brannte die Hobelhalle. Brandursache war ein heißgelaufener Fräser in der Hobelanlage. Durch die Späneabsaugung waren Funken in die Filteranlage gekommen, die zu einem explosionsartigen Ausbruch des Brandes führten.

In 2014 wurde eine neue Abbundanlage in Betrieb genommen. Die neue CNC-gesteuerte Hochleistungs-Maschine löste die inzwischen 15 Jahre alte Vorgängermaschine ab. Aufgrund der hohen Präzision und Qualität der vollautomatischen Abbundanlage wurde die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens erhöht.

Im Jahre 1977 übernahm Hubert Drott die Firma von seinem Vater Franz. Seit dem Jahr 2004 ist Rainer Drott Mitinhaber der Fa. Drott, und ab 2014 alleiniger Geschäftsführer.

Langjährige Erfahrung und die ausschließliche Verwendung hochwertiger Baustoffe haben uns von Drott zu einem der führenden Hersteller landwirtschaftlicher Nutzbauten gemacht. Mit 90 qualifizierten Mitarbeitern und einem modernen Maschinenpark werden Kuhställe, Pferdeställe Mehrzweckhallen und Reithallen sowie Industriehallen gefertigt. Diese werden durch eigene Montageteams und firmeneigene Kran- und Spezialfahrzeuge in ganz Deutschland sowie im angerenzenden Ausland montiert.

DROTT Holzbau GmbH & Co. KG - Aixfeld 18, D-36115 Hilders - Simmershausen - Telefon: (0 66 81) 9 67 85-0 - Telefax: (0 66 81) 9 67 85-10